Mein Weg nach Olympia

Regisseur Niko von Glasow wirft einen ungewöhnlichen Bick in die Welt der Paralympics

Inhalt

„Sport ist Mord” – davon ist der kurzarmige Regisseur Niko von Glasow überzeugt, seit er als Kind gezwungen wurde, Sport zu treiben. Besonders kritisch denkt der Regisseur über die Paralympischen Spiele. Beste Voraussetzungen also, um einigen Athleten der Paralympics auf den Zahn zu fühlen: Warum zum Teufel quälen die ihren Körper für eine Veranstaltung, die wahrscheinlich doch nur dazu dient, das schlechte Gewissen der Gesellschaft zu beruhigen?

Während der Paralympics in London und auf seiner Reise rund um den Globus trifft Niko den armlosen, waffenvernarrten Bogenschützen Matt Stutzman, der mit seinem Bogen auf die Jagd geht. In Berlin backt Niko mit der einbeinigen Schwimmerin Christiane Reppe Pfannkuchen und lässt sich von ihr beruhigen, dass nicht jeder Mensch Sport machen muss. Die ruandesische Sitzvolleyball-Mannschaft hingegen sieht Sport als Möglichkeit der Versöhnung in ihrem Land an. Aida Dahlen aus Norwegen haut Niko die Tischtennisbälle um die Ohren, und mit dem gelähmten Boccia-Spieler Greg Polychronidis, der zu den Besten der Welt gehört, versucht der inzwischen angefixte Regisseur im antiken Olympia-Stadion Boccia zu spielen – was strengstens verboten ist. Werden die beiden festgenommen?

Website

www.meinwegnacholympia.senator.de

Regie

Niko von Glasow

Mit

Niko von Glasow, Matt Stutzman, Greg Polychronidis, Christiane Reppe, Aida Husic Dahlen, Sitzvolleyball-Team Ruanda

Kinostart

17.10.2013

Länge

85 min

Produktionsjahr

2012

Label

Senator Film Verleih

Produktion

Senator Film Produktion, if Productions, Palladio Film